Main menu:


Site search

Categories

Archive

Februar 2012
M D M D F S S
« Apr    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Neues Koordinatensystem

So. Ich glaube, es wird Zeit für ein neues Koordinatensystem. Die empirischen Daten, die ich in denen letzten 6 Monaten gesammelt habe, sollten wohl reichen. Anscheinend gibt es nur 3 oder 4 Menschen, die ich kenne und die auch im weitesten Sinne so gut aufgestellt sind wie ich. Komisch, dass ich spielsüchtig geworden bin. Die anderen sollten sich in der Richtung vielleicht mal Gedanken machen. ;-)

So wenig Kontinuität, so wenig Konsequenz, so wenig Tatsachen nach Vorhersagen. Ich weiß nicht, mir gefällt das nicht und es frustriert mich (noch), denn ich habe irgendwie das Gefühl, dass mich die Masse an nicht kompetentem Verhalten und die Tatsache, dass mir diese Menschen mein ”Anderssein”  in der Vergangenheit vorhielten, davon überzeugte, dass ICH mich nicht richtig verhalte. Schon eigenartig, aber ich kann prüfen und prüfen und prüfen, es ist immer dasselbe Ergebnis. Ich bin ok. Alles ist passend. Ich finde es toll, dass ich dessen langsam gewahr werde. Alles scheint oftmals von anderen komplett für den Moment erdacht, und wenn jemand sein Verhalten verändert, weil er sich logisch mit sich selbst und der Situation konfrontiert, dann sollte er auch den Schritt weitergehen, was das nicht logische oder “emotionale” Verhalten (1.) an der Situation verändert, die vor dem “unlogischem” Verhalten Stand der Dinge war und (2.) was ihn dazu geführt hat, die Situation, die vorher da war, zu verlassen. Vielleicht fühlen sich ja jetzt einige Menschen da draußen angesprochen und können mir das erklären, denn ich weiß nicht so recht: Wenn ich meinem Bauchgefühl folge hat das einen Grund, und wenn der Grund nur der ist, dass ich durch das Folgen etwas verändere und somit bestätige, dass ich mit der Ausgangssituation nicht zu 100% zufrieden bin, denn wenn es so wäre, dann hätte ich nicht dieses Bauchgefühl. Gut, ich sollte das vielleicht nicht auf alle Situationen des Lebens münzen, aber in einigen hat diese Theorie bestimmt Platz. Oder was ist denn zum Beispiel mit den Situationen, in denen der Erfolg einer Gruppe an der Infunktionalität (gibt es das Wort?) von wenigen zu scheitern droht. Warum machen sich Menschen die Mühe, ihren Energieeinsatz zu vergrößern, um das Gleichgewicht herzustellen, anstatt sich an die anderen zu wenden und zu sagen: “Ich funktioniere, was ist mit Dir?” Muss die Gruppe in Frage gestellt werden? Oder zumindest ein Teil? Wohl besser, als am Ende festzustellen, dass einige nicht funktionieren und somit evtl. in ihrer Aufstellung unglücklich sind und derjenige, der sich so sehr für das Wohl der Gruppe eingesetzt hat, auf dem Zahnfleisch geht und auch nichts davon hat, weil es nicht geklappt hat und er jetzt auch unglücklich ist.

Ich werde mir nicht mehr erzählen lassen, ich würde Fehler machen und mich und meine Persönlichkeit in Frage stellen. 29 Jahren reichen da wohl vollkommen aus. Nur weil es leichter ist, mich herunter zu ziehen, anstatt sich selber anzustrengen und zu hinterfragen, heißt das noch lange nicht, dass ich das zu jeder Zeit an jedem Ort hinnehmen muss. Nein, ich darf es nicht einmal hinnehmen, wenn ich meine Stabilität halten möchte. Jaja, die nächsten 30 Jahre werden wohl nicht so leicht.

Write a comment